Drachenbootrennen auf der Spree

Seit ich bei meinen Kiez-Recherchen zum ersten Mal auf dieses Event gestoßen bin, freute ich mich darauf, Drachenboote einmal live in Aktion erleben zu können. Letzten Samstag war es endlich soweit. Um 11 Uhr begannen bei unaufhaltsam steigenden Temperaturen am Tegeler Weg die Drachenbootrennen um den Kaiserin-Augusta-Cup. 

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Unternehmergemeinschaft Mierendorffkiez das Event. Hierbei handelt es sich um das einzige innerstädtische Drachenbootrennen in Berlin. Mehrere Teams hatten sich gemeldet, die Antrittsgebühr entrichtet und waren motiviert, den Cup zu gewinnen.

Plakat-Drachenbootrennen

“Ich freue mich, dass die Unternehmergemeinschaft Mierendorffkiez […] den Sportkalender in Charlottenburg-Wilmersdorf um ein spektakuläres Ereignis bereichert und die in China seit mehr als 1000 Jahren bekannten Drachenbootrennen auch bei uns einem großen Publikum bekannt macht. Dafür danke ich allen, die an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung beteiligt sind und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.” (Reinhard Naumann, 2013)

Zwischen 11 und 18 Uhr fand der Wettkampf zwischen den Teams statt. Nachdem zwei Drachenboote mit Teams in Stellung gegangen waren erfolgte der Rennstart und das Kommando  „Are you ready…Attention…Go“ schallte über die Spree.

Rennteam in Aktion

Ungeachtet des heißen Wetters schlugen die Trommler einen rasanten Takt an und die 18 Paddler legten sich im Boot ganz schön ins Zeug. Nur zu schnell war das Ziel erreicht. Zumindest aus Zuschauersicht.

Während man vom Schlosspark aus den Rennen gemütlich auf den Parkbänken sitzend zuschauen konnte, bot das Ufer am Tegeler Weg zwischen den Rennen ein gemischtes Unterhaltungsangebot bestehend aus Drachenfrisuren, Drachenschminken, Drachenmassagen und Drachenfutter. Von Nackensteaks bis Halloumi war so einiges im Angebot um den kleinen Hunger zu befriedigen. Außerdem befand sich auf dieser Uferseite auch das Teamlager und die Rennleitung.

Da ich an diesem Tag noch so einiges anderes im Kalender hatte, ging es schon nach knapp 90 Minuten weiter. Aber bis dahin hatte ich bereits vier spannende Läufe erlebt.

Auch in diesem Jahr sollte nach Rennende die Siegerehrung durch Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann vorgenommen werden, welcher wie im letzten Jahr als Schirmherr des Kaiserin-Augusta-Cups fungierte.

Wer nun den diesjährigen Kaiserin-Augusta-Cup gewonnen hat, weiß ich nicht. Eines steht fest: Alle Teilnehmer haben sich trotz 34 Grad richtig ins Zeug gelegt und das jubelnde Publikum sehr gut unterhalten.

Banner_Drachenbootrennen

 

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